Druckschrift 
1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
43
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Atheist. 4z

Ewigkeit her Buchstaben in genügsamer Anzahl, um diesesschöne Gedicht auszumachen, durch einander geworfen wordenwären; und schon bey dem Anfänge seiner vorgeblichen Er-weisung, wo nur noch von den zweenen ersten Buchstaben,das ist; von der ersten Sylbr ^ K. die Rede ist, gesteht er,daß es nicht durchaus unmöglich wäre, daß diese ersteSvlbe millionenmal nach einander fehlschlagcn könnte. Kannsie aber bey der ersten Million von Versuchen fthischlagen, sokann es auch bey der zweyten, bey der dritten, und also insUnendliche geschehen: und wenn die erste Sylbe fehlschlagenkann, so könnte mit weit größerm Grunde die ganze Aeneisdurchaus fehlschlagen. Folglich kann es nach der eigenen Ge-ständniß diefts Schwätzers nicht mehr bewiesen werden, daßdie Aeneis ganz gewiß das Werk des Ohngesahrs seynmüßte.

Alles, was wir da gesaget haben, wäre schon erklecklich,um zu zeigen, daß die sogenannten Beweise nichts anders,als die Frucht einer ausschweifenden Einbildungskraft sind.Aber wir wollen uns mit der Untersuchung dieser Ausschwei-fungen noch ein wenig unterhalten.

i. Wenn dis zwölf ersten Buchstaben der Aeneis beynahehundert und zwanzig Millionen Versetzungen geben können,wie viele würden die sieben und drcysig Buchstaben geben,welche den einzigen ersten Vers ausmachen ? Wird sie wohlpremontval zählen können ? Wie viele würden erst die Buch-staben von zehn, von hundert, von tausend, endlich beynahevon zehn tausend Versen geben , aus welchen die Aeneis be-steht? Wieviele unendliche Zahlen , undunendliche Zahlenvon Zahlen wird es abgeben ? Wird er in der Welk Naurugenug finden, um sie anzttschrsiben ? Allein, bis er den erfo,