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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
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42 Atheist,

den könnte. Nun das Unendliche bleibt allezeit unendlich,und kann weder zunehmen, noch abnchmen. Dieses Won:unendliche Zahl, bedeutet dann nichts anders , als eine sehrgroße Zahl, welche, wenn sie gleich endlich ist, dennoch überunsre Einbildungskraft hinausreichet. Man verfallt dann inAusschweifungen, wenn man unendliche Zahlen unendlicherFalle auf die Bahne bringen will; denn alsdann weiß mannicht mehr, was man redet: und wenn man nicht inehrweiß, was man redet, soll man sich rühmen. Beweise bey,znöringsn?

Versteht er wohl durch den Ausdruck von Unernressen-hcit eins unendliche Ausdehnung? Allein wer hat ihm gesaigec, daß es eine unendliche Ausdehnung gebe? Wie begreifter sie ? Kann etwas unendlich ftyn, das aus Therlsn zusam-men gefeßet ist? Muß man nicht sehr fürchten, daß sich einschmales Hirn in dieser unendlichen Ausdehnung verlierenwerde?

Versteht er endlich durch den Ausdruck: Ewigkeit, eineewige Dauer? Allein der Ausdruck von Dauer stellet eineFolge von Zeiten vor. Nun aber haben wir schon dargethan,daß eine unendliche Folge widersprechend sey. Im übrigenmachet dieses , was wir da sagen, wider die Ewigkeit Gottesganz keine Veschwerniß; denn bey Gotte giebt es keine Folge,keine vergangene Zeit, keine Zukunft: Lorten hat, nach derschönen Bestimmung des Boetius, nichts als der wirkliche,gänzliche, und vollkommene Genuß eines unaufhörlichen Le-bens Statt.

Nebst allen diesen Verdrehungen und diesem Kandsrwal-sche widerspricht sich der schöne Herr Beweiset- dennoch alberngenug. Er giebt für eine völlige Gewißheit aus , daß dasOhngefahr die Aenerö herauszebracht hatte, wenn von aller

Ewig-