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und saget mit Hobbes, daß rin Grunde kekn Unterschied zwi-schen dem Rechte und dem Unrechte, zwischen dem sittlichenGucen und Bösen sey: oder mit Spinoza, daß alles durcheine blinde Nochwendigkeit verursachet werde. Es ist dannbewiesen , daß die Atheisten auf die Einwürfe, die man ih-nen wider den Atheismus machet, nichts antworten können.
Aber sind wohl diese so ungeschickten Vercheidiger desAtheismus glücklicher in den Einwendungen, die sie sechstengegen das Daseyn Gottes aufwerfcn ? Man darf wohl sagen,daß sie sich beynahe eben so viel Ehre machen, und eben sorichtig urtheilen, da sie angreifen, als da sie sich vertheidigrn.Sre verwerfen den Lehrsaß von dem Daseyn Gottes, weilman, wie sie sagen, von Gotte keinen deutlichen, richtigen,und wahrhaften Begriffhaben kann; weil er unbegreiflich ist;werk man ihm Vollkommenheiten zueignet, die nicht beysam»men bestehen können; weil es scheint, daß der Begriff vonGotte wohl etwa nichts anders, als die Wirkung der Furcht,oder eine Erfindung der SkaatSklugheit, seyn könnte. Mansehe da, wie weit sich das Bestreben der Atheisten im Angriffeerstrecket.
Aber diese Vorstellungen sind nicht die veruünftigstenMddiese Anfalle sind nicht sehr zu fürchten: denn man vernehme,wie ein Mensch, der einen richtigen Verstand hat, die Ver,nünftler abweisen könnte.
Ihr saget, daß man von Gotte keinen gewissen und deut-lichen Begriff habe, der dem menschlichen Verstände Genü-gen leistete: aber ist dieses ein erklecklicher Beweggrund, umsein Daseyn nicht erkennen zu wollen? Und wie viele andereSache» giebt es. von denen ihr das Daseyn erkennen müsset,obschon ihr keinen deutlichen Begriff von ihnen habet? Hat
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Hobbes^ Thomas Hobbes ein berühmter engländischer Philosoph.
Mau suche sein Lebe» ii» 2. Bande meiner hist, undkeit. Nachrichten.
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