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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
23
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LZ

Atheist.

. Beweis.

Der Atheist kann auf die Einwürfe, die man ihm wider denAtheismus machet/ nichts antworten; und man wider«leger ganz leicht alle Einwürfe / die er wider das Darseyn Gottes einwendek.

Hierin man einem Atheisten einwendet, daß es nothwemdig sey, eine erste Grundursache anzunehmen, weilalles, was erschaffen, alles, was sichtbar ist, sich nichtsechsten das Daseyn hat geben können, und dasselbe von einemandern Wesen hat empfangen müssen: dann ist er gezwungen,zu einer unendlichen Folge die Zuflucht zu nehmen, welche un-gereimt ist, und der Vernunft widerstrebet, wie wir es dar,gerhan haben; und folglich giebt er nichts anders, als eineUngereimtheit, zur Antwort.

Wenn man ihm vorstellet, daß die schöne Ordnung, dieUebereinstimmung, die wechselseitige Verbindung aller Theirle des Wcltbaues eine unendliche Weisheit und Erkennlnrßverrathen : so saget er, daß alles dieses auch wohl die Wir-kung des Ohngefahrs und des Zusammenflusses von Atomenseyn könnte: und er giebt nichts, als eine Ungereimtheit, zurAntwort.

Wenn man ihm saget, daß der Atheismus alle Sittlich-keit in den Handlungen vertilget; daß er dem menschlichenHerzen keine andere Triebfeder, als seinen Eigennuhen undsein Vergnügen, mehr übrig laßt; daß nichts mehr außer derFurcht ihn werde im Zaume zu halten vermögen: daß endlichdie schönen Namen von Tugend, Ehre, und Redlichkeit zunichts mehr taugen werden, als um den Thoren ein Blend-werk vor die Augen zu machen, und einfällige Leute zu hinter«gehen: so füget er den Ungereimtheiten abscheuliche Sähe bey,

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