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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
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22 Uthtlss.

verlangst verflossen sind. Nun eine unendliche Folge würdeeinender handgreiflichsten Widersprüche mit sich bringen. Siewäre unendlich , weil die Atheisten also den Fall sehen; undsie wäre zugleich auch endlich , weil sie eine bestimmte Zeit,ein Ende hätte. Das gegenwärtige Jahr hat nicht anfangenkönnen , ehe das vorhergehende sich geendiget hat. Die Folgewar bei) dem Ende des vorhergehenden Jahres schon unend,lick, und dennoch würde sie durch ein Ziel begränzet. Daskünftige Jahr wird nicht anfangen, ehe dieses sich geendigethaben wird: die Folge wird alsdann auf gleiche Weise un-endlich , und dennoch durch ein Ziel begränzet siyn. Da ha-ben wir dann Folgen, die zugleich endlich und unendlich sind.Wie wird sich die Vernunft des Atheisten aus diesem Gewir-ke herauswickeln?

UeberdaS, wenn man eine unendliche Folge zuläßt, sowird man eine unendliche Zahl von Jahrhunderten; nach-, mals eine andere unendliche Zahl von Jahren, die hundert-mal größer ist; dann eine zwölfmal größere unendliche Zahlvon Monaten; endlich die unendlichen Zahlen von Tagen,Stunden, Minuten zulassen müssen. Es fraget sich noch ein-mal : wie werden die Vertheidiger des Atheismus mit allendiesen unendlichen Zahlen zu Rechte kommen?

2. Die Ewigkeit der Welt läßt sich durch die Erfah-rung nicht beweisen. Im Gegentheile leistet alle Erfahrungfür ihre Neuigkeit Bürgschaft. Man kennet den Ursprungder Völker, die Errichtung der Pflanzstädte, die Erfindungder Künste. Alles leitet uns zu einem Urwesen, und zu einemAnfänge aller Dinge zurück. Wir wollen über diese Gattungvon Beweisen nicht weitschweifig seyn r man kann sie allent-halben aurreffen»,