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gung andichten, lassen sie aus diesen Stäubchen und dieserBewegung alle Wunder in der Welt entstehen.
Es genüget, dergleichen Leuten zu antworten, was maneinem Menschen antworten würde, der bcy dem Anblickeeiner vortrefflichen Schilderey des Raphaels sagen wollte,daß dieses Bild das Werk eines Blinden sey, welcher, als erin die Werkstatte dieses großen Künstlers gekommen war, imFinstern Farben ertappet, und sie blindhin aufdie Leinwandgetragen habe, woraus jenes Meisterstück entsprungen sey, daser vrr den Auge i hak. Die schöne Schilderey, welche dieWirkung des Griffes eines Blinden wäre, würde zum aller»wenigsten eben so glaubwürdig seyn, als die Bildung des Erd-kreises durch den zufälligen Zusammenfluß der Atomen, wel-cher Zusammenfluß uns nichts neues mehr darböthe, nachdemcr einmal so viele Wunder gewirker hätte. Von diesem einbil,-rischen Zusamm'iiflusse von Atomen kann man sehen, wasunter dem Artikel: Materie, gesaget wird.
Andere endlich glauben sich bester aus der Schlinge zuziehen, wenn sie sagen, daß diese Weil ewig, und allezeitgewesen sey, was sie heut zu Tage ist. Aber man giebt ihnenzur Antwort, daß man nichts behaupten oder zugeben solle,was nicht auf einen Vernunstschluß gegründet, oder durch dieErfahrung bewiesen ist. Allein die Ewigkeit dieser Welt läßtsich durch keines dieser beyden Mittel beweisen.
Sie kann durch die Vernunft nicht bewiesen werden,weil die Vernunft sclbsten uns alsogleich die Unmöglichkeit da-von zeiget. Daß die Dauer dieser Welt immerfolgend sey, isteine Sache, die in die Augen fällt. Das gegenwärtige Jahrist auf das vorhergehende gefolgct; das vorhergehende wareben auch auf ein anderes gefolget: wenn man immer weiter zu-rückgeht/ so kann man eben dieses von allen Jahren sagen, die
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