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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
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Aberglauben. iz

im allgemeinsten Verstände genommen wird, den sonderheit-lichen Begriff der Anberhung hinwegnehmen, welche mannur allein Gölte schuldig ist, und welche die Christen nurallein Gotte leisten , so wird man in diesen Worten keinenSchatten von gesunder Vernunft antreffen. Verehren heißtehren, mit Achtung begegnen, Ehren bezeigen. Religionohne Anbethung heißt eben auch noch eine Gattungvon Ehrfurcht, Huldigung, Ehrbezeigung. Verehrenohne Religion wird dann eben so viel heißen , als ehrenohne Ehre, Ehrfurcht tragen ohne Ehrfurcht, huldigenohne Huldigung. O! wie wohl gedacht, wie wohl gespro-chen ist dieses!

IV.

Hütet euch sonderbar, eine Verehrung für Bettel-filze zuzulassen, welche kein ander Verdienst hatten, als dieUnwissenheit, die Schwärmerey, und den Schmutz, unddie sich den Müßiggang und die Bctteley zur Ehre ge-rechnet haben.

* * *

Endlich nimmt der Gottlose dis Maske vom Gesichte.Die großen Seelen, welche dis erhabnen Lehrsätze JesuChristi zur Uebmig gebracht haben, die Benedikten, dieFranzen von Assisi, die Bcrnarden, die Felix von Valors,die Franzen von Lavier sind, nach seinem Dünkel, nichtsanders, als Bettclstlze, unter Unwissenheit und Schmutzebegraben, gewesen.

So gottlose und so unanständige Säße haben einesTages zu einer sonderbaren Scherzrede Gelegenheit gegeben. Ey! wenn Voltaire, anstatt die schönen Rollen zu spielen, die er in der Welk gespielet hat, jagte Jemand, wenn Voltaire ein Kapuziner geworden wäre; wenn er stineTa-

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