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1 (1777) A - L
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Aberglauben. i1

zumurmeln; und ihr glaubet, daß das Wesen aller We-sen die Worte dieses Marktschreyers genehm halten werde.

* * *

Wie muß man einen Ruchlosen nennen, der sich vorChristen zu sagen erkühnet, daß das Sacramenr der Buße,welches bey ihnen eingcfttzct ist, nichts als ein Aberglau-ben sey ? Man weiß wohl, daß dieses gottselige Werk den,Stolze ungemein schwer fällt, und daß also Philosophensich nicht dazu bequemen können. Es werden ehrliche undaufrichtige Gesinnungen dazu erfodect; folglich kann es nichtnach dem Geschmacke von Leuten seyn, die sich der Ruch-losigkeit gewidmet haben.

Aber endlich Jesus Christus hat seinen Aposteln erklä-ret , daß er sie, als Versöhner der Mensche!, mit Gott, alsMittler zwischen dem Himmel und den, menschlichen Ge-schlechts einschre. Er hat zu ihnen gesaget: welchen ihrdie Sünden vergeben werdet, denen werden sie vergebenseyn; und welchen ihr sie behalten werdet, denen wer,den sie behalten seyn. Er hat gesaget: was ihr aufErden binden werdet, das wird in dem Himmel ge-bunden seyn; und was ihr auf Erden lösen werdet, daswird auch in den, Himmel gelöset seyn. ^

Und ein Gottloser, damit ec diese herrlichen und gött.liehen Satzungen lächerlich machen möge, läßt ihre Ver-richtung durch die schändlichsten und verächtlichsten Götzen-diener des Heydenchumes vorstellen. Gottloser Schriftstel-ler ! Weh denen, die dich lesen, und dir Beysall gebenwerden!

III.

* Ioh. XX.

^ Math. xvm.