IS Mrglaribm.
keil der Freygeister wird durch ihre Einwürfe, Nie wir bey-bringen werden, noch klarer an dem Tage liegen.
Dritter Artikel.
Einwkrfe der Philosophen über den Aberglauben.
I.
* M'lles beynahe, was über die Anbethung eines höch-ften Wesens, und die Unterwerfung des Her-zens gegen seine ewigen Verordnungen hinausgeht, istAberglauben.
* * *
Mein Herr Verfasser! Ihr Ausspruch wird gewiß vonden Freyzeistern nicht verworfen werden. Es kostet wenigzu sagen, daß man Gott anbechen, und sich seinen ewigenVerordnungen unterwerfen müsse: denn dieses hindert nicht,alles zu thun, was mau will, uyd zu leben, wie man will.Aber, sagen Sie uns, wer hat Ihnen die Gewalt verliehen,allen Gottesdienst, alle Gebräuche, Sahungen, und Ge-wohnheiten der Religion zu verbannen, und alles dieses fürAberglauben auözugeben?
II.
was für ein schändlicher Gedanken ist es, sich ein-zubilden , daß ein Priester der Isis , oder der Libeleeuch mit der Gottheit aussöyncn werde! Und was istdann dieser Priester der Libele, dieser verschnitteneSchwärmer, der von euern Schwachheiten lebet, daßer sich zwischen euch und dem Himmel zum Mittler auf,werfen will ? was für einen Freyheitbrief hat er vonGott empfangen? Er nimmt Geld an, um Worte her-
zumur-
' philos. Händler.