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1 (1777) A - L
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4 Aberglauben.

so erschrecklich ist. IM conicire übi, null» pLÜelcere

culpa. *

Wenn man auf die Belohnungen einen Blick wirft,welche die Religion verheißt, so sieht man , daß der tugendrhafte Mensch, zum Lohne seiner Tugenden, an LerUnsierb»lichkeit und der Glückseligkeit Gorres selbsten Theil nimmt;daß er ewig gerecht. Heilig, sündenftcy, ewig ein FreundGottes wird, daß er ewig aller Vorzüge genießt, welchedie Liebs des Allmächtigen mittheilen kann, und welche dieHeiligkeit, die Gerechtigkeit, und die Sündlosigkeit vonjenem erhalten können, der die unendliche Gerechtigkeit undHeiligkeit ist. Was ist wohl fähiger, die Liebe zur Tugendin dem Herzen zu entzünden? ihren Werth an d en Tag zulegen ? über alle Mühe, die sie kosten mag, uns zu erheben?

Nach dieser Erkenntniß eines göttlichen Stifters derReligion, der hohen Tugenden, zu welchen die Religionuns ausbilkjtt, und der herrlichen Belohnungen, welche sieuns verheißt, läßt sich nichts wichtigers für die menschlicheGesellschaft, nichts achtbarerS und liebenöwürdigers für unsdenken, als die Religion : und durch eine norhwendige Folge,rung, läßt sich nichts nachcheiligers für die menschliche Gesell-schaft , nichts lasterhaftes, und strafewürdigers denken, alsder Frevel, welcher alles, was in der Religion heilig ist,nicht anders, als unter den: Namen des Aberglaubens vor-stellet. Wein was ist dann der Aberglauben ? Die Gott-losen werden sich wohl in Acht nehmen, dieses zn besinn,men. Es würde dadurch die Falschheit ihrer unsinnigenAussprüche allzu sehr enthüllet werden; und eben dieseswollen wir dem Leser in dem folgenden Artikel erklären.

Zwey»

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