Druckschrift 
1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
LXVIII
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Lxvm Philosophischer Geist»«heilen, welche sie mit kaltem Mure, und ohneandere Absicht, als nachher Wahrheit, untersu«chen wird? Was wird sie von jenem SchwarmeBewunderer denken, wovon einige nur von demUnglauben, und andere von einer blinden Schwach,sinnigkeit geleitet werden ? Wie wird die Zukunftdavon »«heilen? Dieses ist nicht Hart vorzusehenund zu bestimmen.

Hat man bessern Grund, uns die weit ausge,breitetenKennlnisse unsrerPhilosophen unaufhörlichzu rühmen, und sie durch die übertriebensten Lob«spräche zu erheben? Wir sagen es ohne Scheue:diese Lobsprüche zeugen zum öftesten nur von derUnwissenheit und schlechten Beurtheilung derjeni,gen, die sie ihnen beylegen. Man durchlese diePhilosophie der Geschichte, die wichtige Unter«suchung, das philosophische Handlexikon, dieRede der Fünfzig, und so viele andere Schriften,die aus eben dieser Feder geflossen find; man durch,lese die Zergliederung der Religion, das entlarv,te Christenthum, den philosophischen Kriegs,mann, das System der Natur, die nothwendi,ge Sammlung, die philosophischen Gedanken;man durchlese jene unzählbare Menge vergifteterBände, womit die neuartige Philosophie ganz Eu,ropen angestecket hat, und die einen ungeheuren,chersaal ausfüllen könnten: so wird man eben so'sehr über die unglaubliche Fruchtbarkeit dieserSchriftsteller, als über ihre Unfruchtbarkeit er,

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