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sich über gewisse Leidenschaften auszudrücken; dieanstößige Verachtung aller Dinge, welche derWohlstand und die Ehrlichkeit vorschreiben, wannsie ihre Galle gegen jene auögeifern, die ihren Mey»nungen nicht beypflichten, oder ihre Meynungenwiderlegen. Aber wir Hallen uns an die allge»meinen Begriffe, die wir davon gegeben haben, dasie mehr als erklecklich sind, um ihnen die Maskevom Gesichte zu nehmen, worunter sie sich zu ver,bergen trachten.
Ein Geist der Gottlosigkeit, den man nur mitAbscheue betrachten muß; ein Geist der Häucheley,die nichts als die höchste Verachtung verdienet; einGeist der Verleumdung und der Falschheit, denman sich nicht entbrechen kann zu verabscheuen; einGeist der Trugschlüsse, der das weiseste und acht,sainste Misrrauen cinflößen soll: diese sind die Zü-ge, woran man jene erkennen mag, die von demphilosophischen Geiste, der heut zu Tage die Weltvergiftet hat, eingenommen sind.
Unterdessen höret man nicht auf, mit einer Normteile
^ " zum Besten
fortwährenden Entzückung des Erstaunens, das derPhüofe-Genie und die Talente, die tiefen und ausgebreitetcnKenntnisse unsrer neuarrigenPhilosophen zu bewun,dern. „Niemand denket, wie sie,,, heißt es:
„ Niemand schreibt so gut, wie sie; nur ihnen„ ist es eigen, durch den Nachdruck, die Starke,
„ und die Annehmlichkeiten, welche ihre Schrift„ ten auszeichnen, und die man vergeblich bey an-