LXli Philosophischer Geistdrücklichen Weise, womit die gelehrten Schußred-ner der Religion, die unser Zeitalter aufzuweisenhat, ihre Schwäche, ihre Thorheit, und ihre Un,gereimtheit an den Tag geleget haben. Verführe,rische Trugschlüsse! Man schließe es aus der un«zählbaren Menge Leser, die sich dadurch hinlerge«hm lassen, und die von der Schwachheit ihresVerstandes überzeugende Beweise geben, da sie die-selben mit einem erbärmlichen Eigendünkel nachspre-chen. Häßliche Trugschlüsse! Denn es ist un-möglich, daß jene, die sie mit so vieler Frechheitauf die Bahne bringen, nicht oft von ihrem eigenenGewissen angeklagt und widerleget werden. Ver,dammliche Trugschlüsse! Weil sie norhwendigerWeise den ganzen Umsturz der Religion, vergü-ten Sitten, der Tugenden, der Pflichten, undaller wichtigsten, ehrwürdigsten, und heiligstenDinge nach sich ziehen.
Wir hätten noch viele andere Züge beyzusehen,wenn wir eine vollkommene Schilderung von dengroßen Beförderern des philosophischen Geistesaufstellen wollten. Wir könnten sehr merkwürdigein ihren eigenen Schriften antreffen, wo sie sichselbst einander schildern. Wir könnten noch anfüh-ren, die immerwährenden Widersprüche in ihrenVorträgen und ihren Gesinnungen; die auffallen-den Ungereimtheiten in ihren Lehrgebäuden, wel-che stets baufällig, und stets beweistlos und grund-los sind; die grobe Unanständigkeit in ihrer Art,
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