unserer Zeiten. i.xi
annimmt, welche die gleiche Sache zu bedeutenscheinen, aber die er arglistig wendet, um ganzentgegengesehre Folgen daraus zu ziehen. Der So«phist waget niemals einen Saß oder Beweis auf«zustellen; er ist nur bedacht, wie er zerstören undUmstürzen möge; er scheuet nichts so sehr, als wenner sich vertheidigen müßte; dagegen eilet er bestän«dig, vorzukommen und den Angriff zu machen: ernimmt die kühnste und entschlossenste Sprache an,damit er den Leuten einen Dunst vor die Augenmache; und mchtS ist tauglicher, ihn aus der Fas«sung zu bringen, als wenn mau ihn nöthiget, deuttlicke Bestimmungen anzugeben, wenn man ihn al«lezeit auf die Grundsätze zurückweist, wenn manihn zwingt, richtig und nach der Ordnung dareinzu gehen.
Diesen Geist der Trugschlüsse, diese Neigung,falsche und verfängliche Vernuustschlüsse aufzuwer,fen, trifft man in allen Werken der Stifter undAnhänger des philosophischen Geistes an. DiesenGeist findet man jedes Augenblicks im Philosophenvon Roterdam, im philosophischen Handlexikon,und in jenem ganzen Schwalle von Schriften,Scharteken, Sammlungen, Geschichten, Erzäh,lungen, Abhandlungen, womit gewisse Büchersäleheut zu Tage angefüllet sind, und wovor sich die ge«sunde Vernunft mehr als jemals entsetzet.
Verachkenswürdige Trugschlüsse! Man urkhei,le davon nach der deutlichen, lebhaften, und nach«
drück,