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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
XLVIII
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xLvm Philosophischer Geist

darinnen; man findt sie nicht schmackhaft genug;man verschmähet sie. Im Gegensätze läuft manmit größerer Begierde und Sehnsucht den gefähr,lich-n Weyden nach. Man ist heut zu Tage mitWerken, die wider die Religion geschrieben sind,ganz überschwemmet. Es giebt solche in jed mFach', nach jedem Geschmacks, nach dem Be,grifft jedes Alters und jedes Standes. Die,cherschränke sind damit angefüllet; man theilec sieeinander mit; sie wandtrn von einer Hand in dieandere; Jedermann ist begierig, alles selbst zu se,hen, was die Gottlosigkeit und die Freydenkereytäglich von dieser Art auf die Welt bringen. Nachder Denkensart, welche der philosophische Geisteingeführet hat, glaubet man das Recht zu haben,alles zu lesen, und alles zu sehen; man schmäu,chelt flch, Einsicht genug zu besitzen, um aus sichselbst zu urtheilen; man würde es für eine ver,ächtliche Schwachheit ansehen, wenn man irgendeiner Obergewalt nachgäbe, oder irgend eine Vor,stellung annähme; man würde sogar nur mitSpottreden oder mitleidigen Blicken demjenigenbegegnen, der es wagen möchte, das Lesen einerGattung Bücher zu untersagen; man schlucket dasGift mit Vergnügen ein, und man würde sichnoch über jenen entrüsten, der den Giftbecher ausder Hand reißen wollte.

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Also