unserer Zeiten. xiv
abzuwenden, welche der philo^phische Geist ohnUnterlaß wider sie führet, und ihr Gerechtigkeitzu verschaffe».
Es treffen erstlich die geistlichen Oberhirten in Wichte»diesem geheiligten Name», der sie vom Pöbel un- chenÄ^terscheidet, und über den Pöbel erhebt, den ganzen^"*"'Umfang ihrer Pflichten und ihrer Rechte, ihrerVerbindlichkeiten und ihrer Macht an. Als Hir-ten , muffen sie von der Heerde, die ihnen anver-trauet ist, Gotte Rechenschaft geben; sie müssendieselbe auf heilsame Weyden führen, und von jenenentfernen, die für sie gefährlich wären; sie müssensich ohne Scheue allen Gefahren, und dem Todeftlbsten aussehen, um die Heerde zu retten und zubewahren; sie müssen endlich erkennen, daß ihreVerbindlichkeiten eben so groß sind, als das An-sehen , die Gewalt, die Ehren, und die übrigenVorzüge, die sie brsihen, und wodurch sie diechristliche Religion und Gesellschaft erhoben hat.
Sie müssen für die Heerde, die ihnen ver-trauet ist, Gotte Rechenschaft geben. Der Um,fang dieser Schuldigkeit und die Folgen dieserSchuldigkeit werden ihnen in der heiligen Schriftmit dem lebhaftesten Nachdrucke vorgestellet. *
Ihr fcyd das Salz der Erde, ihr styd das Lichtder Welt, saget ihnen das Haupt und das Vor,bild der Hirten: wenn das Salz feine Rrafr ver,liert, «auger es zu nichts mehr, als daß man cs
hinrvcr.