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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
XXXVIII
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xxxvm Philosophischer Geistnur deßhalben wider sie aufgebracht, weil man sienur nach jenen abscheulichen Begriffen kennt, wel«che die Verleumdung, die Bosheit, und die Ruch,losiqk-m von ihr beyzubringen sich bemühen. DerSchimmer des Tageslichts vermag den Gräuel derFinsternisse zu zerstreuen; man darfnur die hellglän,zende Schilderung der Religion in das Licht stel-len , «m die gräuliche Dunkelheit zu zerstreuen, wo-mit der philosophische Geist sie zu umhüllen sichverschworen hat: und wir wollen es versuchen, vondieser Schilderung einen Abriß zu entwerfen.

Die Religion kömmt vom Himmel her; sie istden Menschen ertheilet worden, damit sie gerecht,untadelhast, durch die Verdienste ihrer TugendenaufErden glücklich, und nachmals durch die Be,lohnungen ihrer Tugenden in dem Himmel selig undunsterblich werden möchten. Bey der Schöpfungder Welt war sie, durch das natürliche Gesetz, unddurch die ersten Verheißungen des Herrn, nur erstin ihrem Aufgange. Die mosaische Offenbarungund die Folge der Weissagungen gaben ihr einennoch größer» Schimmer. Aber erst durch die evan,gelische Offenbarung ist sie zur höchsten Vollkom-menheit gelanget, welche diese göttliche Stiftunganzunehmen fähig war: und nach dieser letzten Aus-sicht, und unter diesem letzten Augpunkte, wird mansie vorstellen und bekannt machen.

Was immer fähig ist, die Seele zu erheben,sie mir wahrhaft göttlichen Gesinnungen zu erfüllen,

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