unstrer Zeiten. xxxmNachdruck und Wirksamkeit hat sie nicht, als al-les , was uns die schönsten Geister und die größe,sten Männer von der Religion vorstellen können?Unterdessen darf man darüber nicht viel erstaunen.
Diese Philosophie flößet nur die Neigung zum Ver-gnügen ein; sie schmäuchelt der Eitelkeit ungemein;sie machet' von vielen beschwerlichen Banden los;sie läßt uns im Handeln und Denken eine bequemeFreyheit, welche uns die wahre Weisheit und dieReligion nicht gestatten würden. Ich wiederholees r soll inan erstaunen, daß sie so große Machthat?
Sie breitet auch ihre Erobrungen weiter aus, Uute» demund machet sich sogar unter dem Pöbel ihre Anhämger. Es folget nicht daraus, daß der Pöbel Ver-nunftschlüsse machet, fliegende Blätter liest, odersich um die Systeme der alten oder neuern Philo-sophen bekümmert. Aber er ist, wie die übrigenMenschen, zur Wohllust geneigt,.den Leidenschaf-ten ergeben, und durch das, was die Freyheit, denGeschmack, die Neigungen begünstiget, leicht ein-zunehmen. Er höret von Zeit zu Zeit Philosophen,oder Nachsprecher der Philosophen, welche sich mitSpotten über die Religion lustig machen, welchebald die Leichtgläubigkeit des Pöbels, bald die Ein-falt derjenigen, die sich ein Vergnügen verweigern,bald die albernen Kinderpossen gewisser Gebräucheund Hebungen im Gottesdienste auszischen. Erhöret sie, unter verfänglichen Scheingründen, dier. Band. c er