unserer Zetten. xxxischmäuchek sich, dem menschlichen Geschlechts dienst,bar zu werden, da er mithilst, das Reich derVernunft aufzmichten, und die Knechtschaft derVorurtheile zu verbannen., Aber was ist alle di«,se Herzhaftigkeit, dieser Eifer, diese philosophischeHitze in den Augen eines beleuchteten und ein sicht,vollen Mannes, welcher fähig ist, kernhaft undgründlich zu denken? Er wird unter diesem Tonenichts, als Verführer, leichtsinnige und verführ,te Gemächer, verderbte und freydenkende Herzengewahr.
Aber die Seuche des philosophischen Geistes Unter dem, .... ^ » ,. ., Franenjim
Hai nicht allem unter den Leuten, welche sich auf mer.
Gelehrtheit und Wissenschaften verlegen, eingeris,
sen: auch Las Frauenzimmer will heut zu Tage phi,
losophisch heißen. Es giebt wenige, welche sich
genügten, jenem Weibe zu gleichen, wovon Sa,
lomon " eine so schöne Schilderung giebt. Diese
starke Frau suchet ihren größesten Ruhm darin,
mn, daß sie Gott fürchtet. Alle ihre Sorgfalt
zielet dahin, daß sie sich bey ihrem Manne eines
vollkommenen Vertrauens würdig mache; und die
zärtliche Liebe, die ihre Kinder zu ihr tragen, ma,
chet ihr'e wahre Glückseligkeit aus. Sie ist wach,
sam über ihre Hausgenossen, sorglich für die klein,
sten Geschähe ihres ganzer« Hauses, ämsig in al,
len Gattungen von Arbeiten, freygebig gegen die
Dürftigen, leutselig mit Jedermanns, immer ver,
nünf,
Sprüchwsrt.