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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
XXVIII
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xxvm Philosophischer Geistman entschuldiget sich dann, man beantwortet dieKlagen mit eitel hochmütigen Betheurungen vonEhre und Rechtschaffenheit. Wenn man gelernethat, eine kühne und entschlossene Mine anzuneh,men, so läßt man sich eben so unerschrocken sehen,- als der unsträflichste Mensch immer thun könnte:

und diese verwägene Mine, diese verführerischeSprache ersetzen heut zu Tage die Stelle der geselleschaftlichen Tugenden, jener so angenehmen und sokostbaren Tugenden.

Man darf sich aber auch nicht wundern, daßehrliche und edelinüthige Seelen, welche vom Giftedes philosophischen Geistes nicht angestecket wordensind, welche die Religion, die guten Sitten, diealten Grundsätze in Ehren halten, heut zu Tage sogroßen Abscheu vor den Gesellschaften haben. Mandarf sich nicht wundern, daß sie sich davon, so vieles seyn kann, entfernen, daß sie nur aus Noch,Wendigkeit, und allezeit mit Furcht, dabey erschei,nen, daß sie sich an ihr Haus und ihre eigenenGeschaffte emschranken, und den Hinterlistigen Be-gegnungen, Gefahren, Verstellungen, denen manin den Gesellschaften auögesehet ist, eine ruhigeund unschuldige Einsamkeit vorziehen.

Ausbrek- Man wird vieleicht erstaunen, daß Leute, dietung des ^ ^

Philosoph!, durch die Religion gebildet, von der Vernunft be-schen Gei. ^

ges. leuchtet, von ihren wahren Vortheilen unterrichtet

/ waren, mit so großer Blindheit dem philosophischenV, Geiste beygefallen sind: unddas Erstaunen wird

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