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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
XXVI
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xxvr Philosophischer GeistGesetz« hatten eine Wirksamkeit gegen die Verfüh-rer , und gegen jene, die der Verführung nachga-ben. Heut zu Tage müssen die Gesetze beynahebeständig schweigen, weil es so viele Verbrechergiebr. Das Laster hat weder Schande, noch Stra,fen mehr zu fürchten: ist nicht mehr üblich, daßman es scheuen, oder sinhalten börste.

Der Selbstmord ist vormals ein Scheusal derNation gewesen, weil sie von Natur sanftmüthigund vernünftig ist. Er war nur durch die Zügebekannt, welche uns die Geschichte von der Rase,rey etlicher wildartiger, oder unsinniger, oder ver,zweifelter Menschen, die damit befallen waren, auf-behalten har. Seitdem einige Philosophen unter-nommen haben, ihn zu rechtfertigen, und öffentlichzu verrheidigen, sind diese gräulichen Verbrechen umrer uns so zahlreich geworden, daß es für die Na-tion eine Schande wäre, wenn man sie entdeckenund bekannt machen wollte.

/ Dieses ist die Frucht des philosophischen Gei-/ stes; also sind die Sitten, die Denkensart, unddie Handlungen beschaffen, welche der philosophischeGeist unter uns einführet, unterhält, und ernäh-ret»

DErr-ung Hat aber eben dieser Geist die gesellschaftlichengastlichen Tugenden weniger verderbet? bat er der Sicherheit

Lügenden. ^

und Anmuth der Gesellschaft weniger Nachtheilverursachet? Diese so angenehmen Tugenden habenYen vergifteten Hauch der neuartigen Philosophie

nicht