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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
XVII
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unserer Zeiten. xvn

bührlichkeit auf die Seite« Vermittelst dieser Ruch,losigkeil ist man nur bemühet, alle ausschweifendeMeymmgen, welche aus tollstnnigen, ungläubigen,ruchlosen Köpfen entstanden sind, auszulesen, auf-zuraffen, und in eine Sammlung zu bringen; undLiese leget man uns, als die Gedanken der Weisen,und die wahren Grundsätze der Natur, vor die Au-gen. Endlich machet sich diese Ruchlosigkeit einHauptgeschäfft daraus, bey den verdächtigsten undbiss-gsten Schriftstellern, die der Bosheit undder Lüge ganz geweihel sind, alle Züge zu schöpfen,welche die tauglichsten scheinen, die Ehrerbiethunggegen die Religion, und gegen alles, was die Re,ligion betrifft, zu schwächen und wankend zu ma-chen.

Die Ruchlosigkeit des Herzens: Unerachkek Die Ruch-aller jener schönen Begriffe, welche die Natur in Herzens,uns gepräget hat, um die Tugend, die Ehrlichkeitder Sitten, die Anständigkeit, die in dein ganzenBetragen, in den Gesinnungen, ja sogar in denAusdrücken erfodert wird, uns bekannt und ange-nehm zu machen; möchte man sich selbst und anderebereden, daß der Mensch nur zum Vergnügen aufder Erde sey, und daß das Vergnügen nichts unzu,läßiges an sich habe« Man stellet die verführend,sten Gemälde von den Leidenschaften vor; manbestrebet sich alle ihre Anmuch fühlbar zu machen;und man zieht mit Arglist den Vorhang über alles,was sie Unbilliges, Lasterhaftes, und UnanständigesI. Band. 5 ' an