des Uebersttzers.
stnheit und ausgebreitete Kenntniß der Geschichte., durcheine gesunde Beurtheilung, durch eine deutliche un-kraftvolle, aber gemäßigte und wohlständige Schreibart,in den Irrthümern voltairens, schon so rühmlichausgezeichnet hat.
Ich könnte zur Empfehlung meiner Uebersetzungsagen, daß der verdienstvolle Herr Verfasser, der mirdie Ehre seines Vertrauens gönnet, den Beweggrundmeiner Arbeit in den verbindlichsten Ausdrücken gutge-heißen; daß er mir einen Abdruck von der neuesten ver-mehrten Auflage des philosophischen Lexikons derReligion, die er erst in diesem Jahre herausgab, zu-geschicket hat: ich könnte sagen, daß ich an Sorgfalt,und Mühe nichts sparte, damit dieses vortreffliche Werkdurch meine Uebersetzung nicht allzu viel verlieren möch-te. Allein ich genüge mich zu wünschen, daß nur, jezuweilen einige von meinen Landsleuten, die diesesLexikon durchlesen wollen, von ihrer heiligen Religionwürdige Gesinnungen annehmen mögen, und schätze michglücklich, daß ich dadurch für den Beyfall, den ich inunreifem Jahren den verführerischen Schriften der Phi-losophen unbedachtsam zurief, öffentliche Buße tyunkann.
Zur größer» Bequemlichkeit eines Theiles der wut-schen Leser, welcher in der Geschichte fremder Schrift-steller und ausländischer' Begebenheiten nicht allezeiterfahren ist, oder sie nicht allezeit im frischen Gedächt-nisse hat, sind bey einigen Stellen, die dahin einschla-
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