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Reim scaz : was anstößig. Ich glaube daher, daß wir für unser Gedichtscaf ansetzen müssen, welche Form auch im Mittel fränkischen ausReimen sich zu ergeben scheint. Auch zeigt eine kölnisch-bergischeUrkunde von 1341 (Lac. III 363) neben ganz gewöhnlichem z dochafgeschat, die Urkunde III 155 bescatten und meist t, aber auch zwö(1 Mal) neben twö (1 Mal), zö, dafz (1 Mal), da? (6 Mal) neben dat(2 Mal). (Dieß daz und datz ist sehr auffallend.)
Die Reime lie?e : riete 1174 und vo^e : berorten würden auch nichtrein durch Ansetzung von t statt 5, da dann t : d reimen würde. —Die Reime können in diesem Falle also nicht für t entscheiden.
Daß r inlautend vor Consonanten und auslautend, h inlautendvor t im Reime ziemlich oft nicht berücksichtigt sind, spricht dafür,daß sie in diesen Fällen nur noch undeutlich gesprochen wurden.
Inlautend geht ch zwischen Vocalen in die weiche Spirans h über.4609 intfäÄin : svar/ir. 4289 sla/ien : staven, : scadin 2663. 4023 häkin :märe. 388. 434 sä/mn : lä^en. 2039 schöbe : gevö ge. 2985 sehe : wäre.2871 leken : kelen. n,
Da überragendes t besonders häufig nach ch und f sich findet,nämlich in nach(t) : plach 1588, : tach 3605, 5039, Mach 2771, : sprach444. 564, : gaf 210, : stat 3463, : was 2315. brach(t): stat 4087; ach(t) :tach 793. kraf(t): lach 1649, : mach 834, : stat 1305. 2877. 3809. : scat590, : was 1314. -scaf(t) : mach 120, : sprach 288, : gaf 148, : was246. -haf(t) : tach 4533, so darf man wohl annehmen, daß in diesenWörtern wenigstens in nach, kraf, scaf das t am Ende abgefallen war.
Im infinitiv und im particip praeteriti ist häufig h zwischen Vocalenausgefallen, g eslän : Aspriän 4621, : getän 1064, : man 1371. 1641. 1683;irhän : getan 4535, : man 520 u. s. w. sän (= sägen) : gän 499 istzweifelhaft, vielleicht ist gähen : sägen zu lesen, eher noch gän : sagän.Ferner int van : man 962, partic. gevän : ergän 338; län : wolgetän 874,: man 1569. 2893. — Daneben finden sich freilich auch die Formenmit der weichen Spirans h, z. B. intfä/hn : svägir 4609, : Aspriäne 1593,: zväre 1951; slaÄin : schadin 2663 u. s. w.
Endlich gehören noch hierher: 1. die Ablösung eines g, eigent-lich j, aus i, z. B. Yvige 888. 1389. 1490, einmal im beweisenden Reim35 gehi^re : gethige. — 2. ss statt hs, steht mehrmals in der Hs., sosesse 4118, aslin 4267; aber aus Reimen lässt sich weder für nochwider ein Beweis erbringen. — - 3. Umstellung des r und 1 ist häufigin der Hs, so bruc 3681; vrosten 1587. 4295; trültch 2917; vortnig 8;bernen 4606; vorwin = vröwin 4972; törste = tröste 2596. Daß diese