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Ahndung .
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aber, um ihn Kennern zu empfehlen, und sei-nen Werth zu bestimmen. [Kants Grundle-gung zur Metaphysik der Sitten. S. i.] DieStärke des guten Willen) in der Natur ist es,was den Charakter bestimmt, sie ist die Tu-gend. Tugend trägt also eben wie der guteWille ihren Werth rein in sich selbst, sie istdas höchste und reinste, was in die Erschei-nung fallen kann, sie gibt den alleinigen Werthim weben des Einzelnen.
Ob mit wechselnden Farben immer neuund immer frisch das bunte Leben den Glück-lichen umspielt, oder ob es mit trübem Nebelden Unglücklichen umfängt; Gesundheit zuhaben oder nicht, reich, mächtig, geehrt zuseyn , oder arm , schwach, gekränkt und un-terdrückt, dies alles hat seinen Werth nurfür den Augenblick des Genusses, und ist.das Leben vorüber, so gilt es dem Glücklichenoder Unglücklichen gleichviel, ob er auf an-genehme , oder traurige Tage zurücksieht,vielleicht hat er im Unglück noch eher See-lenstärke und Geduld in Ertragung des Un-gemachs zeigen können. Ja für den unpar-theyischen Beobachter hat das Glück so we-nig eigenen Werth, dass ihm die Tugenddes Einzelnen erst die Bedingung wird, unter
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