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Wissen, Glaube und Ahndung
Entstehung
Seite
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I

szo Ahndung.

Ideen ausmacht, indem sie, obgleich eineVorstellung von Einheit und Zusammenstim-mung, doch durch keinen Begriff adäquatvorgestellt, sondern nur durch das Gefühlder reflektirenden Urtheilskraft festgehaltenwerden kann. Diese eigne Erkenntnissweiseder Dinge ist eben diejenige, nach welcherwir sie schön oder erhaben nennen.

Die Harmonie anschaulicher Formen inihrer Zusammenstimmung mit demVermögender Begriffe überhaupt nennen wir Schönheit,und in ihrer Übereinstimmung mit den IdeenJjX der Vernunft, Erhabenheit der Natur. Es~~ geht also alle richtig verstandene Teleologieder Natur auf die Beurtheilung der Natur alsschön oder erhaben, und alle Ahndung findetin der Schönheit und Erhabenheit der Naturden einzigen Stoff, an dem sie sich gleichsamverkörpern kann.

Die freye Harmonie schöner Formen,welche ohne irgend einen gegebenen Begriffoder Zweck bcurtheilt wird, gefällt nothwen-dig als eine Zweckmässigkeit in dem Gegen-stände seihst, der mit Gunst beurtheilt wird,ohne ihn auf irgend etwas anderes zu jbezie-ben, was ihm einen Werth gehen sollte, er

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