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Wissen, Glaube und Ahndung
Entstehung
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206
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Ahndung.

Wir können allerdings {sagen, dassdasDaseyn der Menschen, so wie jedes andernDinges, mit zu den, Zwecken der Welt ge-hört, denn sonst wäre es nicht da, und wirkönnen dies von dem Vernünftigen in emi-

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nenterem Sinne sagen , als von jedem andernGegenstände in der Natur, weil .wir das Seynder Vernunft unmittelbar an. das ewige Seynanknüpfen, und die Vernunft also schlecht-hin als Zweck an sich denken. Aber unsreKenutniss unser selbst langt be'y weitem nichthin, um irgend beurtlieilen zii. können , wieder Zweck unsers eignen Daseyns mit unserreich t wird, wie ; viel Weniger für den Zweckim Seyn der Dinge überhaupt.

"Wir können nach Begriffen weder dasDaseyn des einzelnen Menschen, noch irgendeine Absicht in der Geschichte der Mensch-heit als Zweck bestimmen, sondern einzigdie schöne Form in dj^ Handelsweise des Ein-zelnen, oder in der Geschichte des Ganzenals zweckmässig auflassen. 1 Nicht dasjenige,was erreicht ward, wie z. B. Kultur der Men-schen , sondern nur das Leben und Handelnselbst trägt die Zweckmässigkeit in sich. Esist in der Geschichte der Menschheit nur dieeine, und gleiche Zweckmässigkeit, wie im

Le-