Glauben.
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ist. Er wird also nur seiner eignen absolutenSelbstgesetzgebung unterworfen seyn, unddarin die Freybeit der Willkiihr besitzen.
Ein solches Vermögen der Freyheit, oderder absoluten Autonomie des Willens über-schreitet aber alle Schranken der Natur, undist in der Natur unmöglich. Denn in der Na-tur ist jede Kraft eine endliche, und kannalso von einer grossem und stärkern überwäl-tigt werden. Daher werden in der Natur injedem Entschlüsse auch nur endliche Kräfteder Antriebe mit einander streiten, und dersittliche Antrieb der Tugend mag in der Na-tur eines Menschen so stark seyn, als er will,er wird dennoch einen noch stärkern sinnli-chen Antrieb treffen, und von diesem über-wältigt werden können. Wenn wir uns alsodas Vermögen geben, uns dennoch von kei-nem Antriebe, so stark er auch sey, über-wältigen zu lassen, sondern mit absoluterFreybeit uns zu entschlossen, so setzen wirunsre Kraft im Entschlüsse im Verhältniss zurNatur als unendlich an , und erheben uns al-so in dem Bewustseyn unsrer Freybeit überdie Natur.
Also nicht eben darin, dass das Gesetzgebietet, sondern darin, dass dieses Ge-D 2 bot
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