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Wissen, Glaube und Ahndung
Entstehung
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Glauben.

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Menschen nicht verachten, aber : wohl seineunedle That, um so schöner je mehr wirthun können^ um Tugend und Recht unterden Menschen weiter zu verbreiten.

Der Widerstreitcler JNatur gegen dasIdeal des. ewigen Gutes , und somit anschei-nend .gegen die heilige Allmacht Gottes, liegtvielmehr .nur in der Zulassung des Bösen,das heisst der Untugend und des Rasters selbstdiesen werden wir. lösen, wenn wir von derAhndung sprechen.

Kant wollte eben durch die Nothwen-dlgkeit 'einer Vertheilung der Glückseligkeitnach Würdigkeit uns einen Beweis für dasIDaseyn Gottes führen, er sagt: Sittlichkeitist die oberste Bedingung, und das ursprüng-liche höchste Gut, Glückseligkeit aber imVerhiiltniss zur Würdigkeit für jedes bedürf-tige Wesen das höchste physische, das höch-ste abgeleitete Gut, welches zur Vollendung,des höchsten Gutes mit gehört. Nun liegtin dem Bewustscyn des Sittengesetzes, so wiees jeder Vernunft injwohnt, seinem Zweckenach die Aufgabe das höchste Gut in der Weltzu befördern; wir müssen daher auch glau-ben, dass es in der Welt möglich sey. Seine