Glauben.
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dient, dass es ihm wohl gehe, von dem an-dern aber, er ‘verdient sein Glück nicht.Denn sonst wäre das höchste Glück verstän-diger und gescheuter zu seyn, weil mit ge-höriger Bildung ein jeder einsähe, wenn ichmich nur selbst verstehe, so ist mein eignerhöchster Wunsch kein anderer, als mich iqder Tugend zu üben und zu stärken.
Es ist also durchaus eine unzulänglicheWeise, das Ideal des ewigen Gutes auszu-sprechen, wenn wir sagen, seine oberste Be-dingung sey die Tugend, wenn diese abervorausgesetzt werde, so solle bey bedürftigenW esen ihr gemäss die Glückseligkeit vertheiltwerden, denn nur die Tugend mache desGlückes würdig. Diese ganze Beurtheilungist eine durchaus menschliche, und gehtdie höchste Weisheit nichts an. Vielmehrwird die höchste menschliche Weisheit sichselbst über Schmerz und Unglück erheben,und begreiffen lernen, dass in der Tugendallein die Schönheit des Lebens erscheine,und sie auch in der Erscheinung das Einzigesey, um das es lohne, sich zu bemühen.
Wir können den Menschen nicht achten,aber wohl seine edle_ That, wir dürfen den
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