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Wissen, Glaube und Ahndung
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156
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Glauben.

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156 Glauben.

beyden Bedingungen sind: Sittlichkeit und ver-..liältnissmässige Glückseligkeit. Es muss alsoerstlich jeder Vernunft möglich seyn, zu rei*ner vollendeter Sittlichkeit zu gelangen, diesist aber dem Menschen in diesem Leben, undin jeder endlichen Zeit unerreichbar, er mussalso an ein zukünftiges Leben, und an sein«unendliche Fortdauer glauben. Zweytens!"mit der Sittlichkeit soll verhältnissmässigeGlückseligkeit verbunden seyn, diese Ver-knüpfung ist nach Naturursachen einzusehenunmöglich, wir müssen also eine höchsteheilige Ursach der Welt über der Natur an-üehmen, welche als Herzenskündiger das In-ixX nere eines jeden und als allmächtige

Gerechtigkeit den Guten belohnt, und den Bösen bestraft.

Kant gibt selbst zu, dass aus alle diesem nureine subjektive Stimmung zum Glauben folgt,

und eigentlich kein objektivgültiger Beweisdarin liege. Allein wir haben schon früher

. erinnert, dass dies -eigendieh-, eine psycholo-gisch unmögliche Art des Fürwahrhaltens sey,

* die niemand zugemuthet werden kann^_ent-

schliessen kann man' sich nie mit Recht, et-was zu glauben, nur, weil sich nichts dage-

Ler erste Beweisgrund istder:

gen sasren lässt.

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