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Glauben.
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des Reichen, der Schwache in die Lage desMächtigen wünschen, aher sich selbst aufge-hen, und der Andere zu seyn, wird er schwer-lich wollen — und warum ? Hält er sich alsofoX- nicht im Grunde noch mehr tverth, als jedenandern? Sagt sich darin nicht jeder: mussich einmal ein Mensch seyn, so will ich* doch am liebsten ich selbst seyn, wie kann— er sich nun beklagen, dass er gegen einenandern vergessen worden sey! Wohl einzigim Enthusiasmus der Liebe, welche die Ach-tung sich selbst zum Opfer bringt, möchteeiner zu einem solchen Tausche sich ent-sehliessen können, und darin hält er sich nungewiss nicht für unglücklich. Ich sage da-mit nicht, dass das Glück unter den Menschengleich vertheilt sey, sondern nur, dass manda nicht messen soll, wo es keinen Maas-stab gibt.
Glück und Unglück gehören nur zur Er«(kjX. scheinung, und haben gar keinen Werth inBeziehung” auf das Seyn an sich. Was wol-len wir nun eigentlich damit sagen, wennwir fordern, in der Natur solle das Glück' nach der W iirdigkeit glücklich zu seyn ver-^ • theilt werden, und das denn anscheinend nicht•so finden. Zunächst liegt wohl der Gedanke
zu