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Wissen, Glaube und Ahndung
Entstehung
Seite
141
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Glauben .

14.1

Wesens gehört, und wir suchen unsreSelbstzufriedenheit in dem, je mehr wir vondiesem innern Werthe in uns tragen. Stärkeund Lebendigkeit, Gesundheit des Geistes,Talent und Genie, Verstand und Einbildungs-kraft, Temperament und Liebenswürdigkeit,Fertigkeiten oder Geschicklichkeiten irgendeiner Art können gesucht und gewünscht wer-den, bloss weil man sie für nützlich hält,und sie brauchen will, aber das ist doch nichtder einzige Werth, den wir ihnen geben, son-dern auch abgesehen von allem Nutzen , den.wir z. B. aus der unbedeutendsten Geschick-lichkeit ziehen können, geben wir ihr dochnoch einen innern, wenn gleich noch so ge-ringem Werth, weshalb wir sie lieber besit-zen, als nicht besitzen wollten, einzig in derVergleichung imsers Wesens mit der Idee ei-nes vollkommnen Menschen, die wir zwarnie zu erreichen hoffen, der wir uns abermehr und mehr zu nähern doch für etwashalten, dem wir einen unmittelbaren innernWerth geben. Die Beurtheilung des Wer-thes in Rücksicht dieses für sich guten, wel-ches uns der persönlichen Vollkommenheitnähert, geht nun unmittelbar wieder darauf,dass wir dem Daseyn des vernünftigen alleinden Werth geben, so wie aber dieser Begriff~ des