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Glauben.
14.3
des Guten unsein Willen bestimmt, wird dies- Wieder nur durch Selbstsucht geschehen, in-dem! die Vernunft hier sich nur für ihre eigneIndividualität interessirt, und dieser eigent-lich den Werth gibt,
Uber alles andere, Was irgend gut seynJmng, erheben wir aber die Tugend, den Cha-rakter, den guten Willen. Der gute Willeist das einzige, was ohne alle Vergleichung■gut zu nennen ist, er ist die oberste Bedin-gung unter der allein wir nur in irgend einemandern fetwas als wahrhaft gut gelten lassen,oltx. Jedes Geschenk des Glücks, jedes Talent^oder was sonst, hat in dem einzelnen nur dannWerth, wenn es mit gutem,Willen verbun-den ist. Der gute Wille besteht aber ein-zig in der Gesinnung der Pflicht zu folgen,in der Maxime pllichtmässig aus Pflicht zuhandeln, dem Gesetze zu folgen, weil es Ge-setz ist, und gar nicht in dem, was dadurcherreicht wild. Die Moralität einer Handlunginj welcher wir den guten Willen bey der Hand-lung'; beurtheilen, besteht uns einzig in derGesinnung dem Gesetze zu folgen, ohne ir-gend auf den Erfolg zu sehen. Die Überzeu-gung eines Menschen, von dem, was ihmgeboten ist, mag seyn , welche sie will, ge-
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