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Wissen, Glaube und Ahndung
Entstehung
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Wissßtu

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als ein Erkennendes und Wollendes Wesen-;welches erkennt, seiner Erkenntniss gemässwill und handelt, und dadurch als vernünftigbestimmt ist, dass es sich seiner Thätigkeitwieder bewust wird, sich also selbst durchden Gedanken Ich vorstellen kann.

Indem der Mensch so sich seiner eignenThätigkeit, und seines Daseyns bewust wird,im Besitz der Abstellung von Einheit undNothwendigkeit ist, so können wir das Ge-nnith überhaupt Vernunft nennen, und indemwir nur durch unsre Abstellungen thätigsind, das ganze AVesen unsers Geistes, sowiewir uns seihst in innerer Erfahrung kennen,lernen,, unter dem Ausdruck einer thätigen,handelnden Vernunft begreiffen.

Die menschliche Vernnnft ist sinnlich,das heisst, sie muss zu jeder Thätigkeit'imErkennen oder Wollen- erst angeregt werden,wiewohl sie. das anregende nicht gewahr wer»den kann, indem sie ja innerlich nur in sichselbst befangen ist. Sie ist also durch ihrenSinn den Empfindungen, unterworfen, welchefür ihr eignes Alvesen nur zufällig veranlasst,ihr aber -jedesmal mit Nothwendigkeit aufge-zwungen werden.. Dadurch .wird, sie zürn. G 2 An-