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Wissen, Glaube und Ahndung
Entstehung
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Wissen.

i ) e v G eist.

-ßer Mensch erkennt sein eignes Inneres, seinGemülh durch innere, Erfahrung. Er findetin dieser eben wie in den Gesetzen der Be-wegung,' dass mit gleicher Notliwendigke.itGedanke aus.Gedanken , Entschluss ausEnt-iscliliessuiigen hervorgeht, wie Bewegung ausBewegung folgt. Aber hier sind wir nichtim Stande, v/ie^bey der Materie im Raume,das, was in uns zugleich ist, anschaulich ne-ben einander vorzustellen, wir denken es unsnur vereinigt, durch das in aller unsrer in-nern Wahrnehmung wieder erscheinende,und immer sich gleiche Selbstbewustseyn,wodurch jene innere Wahrnehmung die glei-che Form Meiner Thiitigke.it erhält: Ich den-ke, ich fühle, ich will. Die Arten meinerThätigkeiten werden dahar in unauflöslichenQualitäten gedacht, von denen jeder nur durcheigne innere Beobachtung eine Vorstellunghat.

Durch diese innere Erfahrung erkenntder Mensch sich selbst seinem Geiste nach,

als