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Wissen, Glaube und Ahndung
Entstehung
Seite
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Wissen.

in der Umwandelbarkeit seiner Substanzenund Kräfte gegründet, und fliesst, nicht jedeBegebenheit nofhwendig aus der vorherge-henden, Willst du aber demmigeachtet, dassalle diese Bewegung vor uralter,Zeit einmalbegonnen habe, so säge ich dir dagegen:gestern Morgen brach der erste Tag an, ge-stern Morgen schuf die strafende Gottheitdiese ganze Welt üm mich , mir zum Kerkeraus dem Nichts, und wenn du nun antwortest,erinnere ich mich denn nicht selbst noch mei-nes vorgestrigen Tages; so erwiedere ich:eben so liegt seit jeher in dem Daseyh jedesAugenblicks der Weit die Rückerinnerungreiner ganzen, anfangslosen, verflossenen Zeit.Die Natur weisst auf keinen Anfang, sondernimmer nur auf eine Entwickelung aus einemfrüheren Zustande zurück, und ist sich darindurchaus selbst genug; Anfang und Schöp-fung liegen über und ausser aller Natur, undsind für diese eine durchaus zwecklose,Idee.

Unter dem Gesetz dieser unverbrüchli-chen Nothwendigkeit, wieDaseyn und Wer-den der Dinge sich augenblicklich neu ent-wickelt, aber immer nur aus dem nothwen-dig vorhergegangenen sehen wir gleichsameine zvreyfaclie Welt zu einer vereinigt. Eine

Welt