Wissen.
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Wer also hier in einem einzigen Augen»blicke der Vergangenheit, der Gegenwart,oder der Zukunft, den Zustand alles und je-des Dinges n der Weit kennte, mit seinerSubstanz und Kraft, der könnte daraus dasganze Daseyn der Welt, und den ganzen Ab-lauf der Begebenheiten , wie Bewegung ausBewegung folgt, Leben aus Leben entspringt,und Gedanke aus Gedanken sich entwickelt,für alle Gegenwart, Vergangenheit und Zu-kunft berechnen. Daher lässt sich leicht ver-stehen, wie man sagen kann, wenn ein ein-ziger Zug der Luft anders ginge als er geht,wenn ein einzig Sandkorn anders läge als esliegt, ein einziger Wassertropfen anders fieleals er fällt, das kleinste Thierchen sich ein-mal anders bewegte, als es sich bewegt, oderein einziger Mensch in der unbedeutendstenHandlung einmal anders handelte, als er han-delt, so wäre dies in einer andern Welt.
So allgewaltig ist diese Nothwendigkettder Natur, dass sie sogar über eine angebli-che Schöpfung der Welt rückwärts ihre Mög-lichkeit und Nothwendigke'ventfaltet. Sagstdu mir: dies alles muss doch einmal einettAnfang genommen haben ? so erwiedere ich:ist denn nicht das Seyn der Dinge fest genug
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