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Drittes Bändchen (1840)
Entstehung
Seite
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aus Gründen nicht sehr hervorheben konnte/ völligklar gewesen ist, geht gewiß unwidersprechlich ausder bedeutungsvollen Stellung hervor/ welche ihr amSchlüsse der Vorrede meines ersten Heftes mit denWorten eines mir befreundeten Schriftstellers ein-geräumt worden ist. Sie lauten so:

so lange die Wissenschaften nicht im Dienste/oder wenigstens unter der Leitung des WortesGottes stehen/ können fie zwar der Wahrheit nichtschaden/ wohl aber den Menschen/ die durch stcvon der Quelle aller Wahrheit abgeftihrt werden."

Ist dieß etwas Anderes/ als jener obige Grund-satz/ den Sie im Namen der Kirche/ und zwar mitvölligem Rechte / aussprechen?

Mit völligem Rechte/ sagte ich / und bin daherauch in dem nächsten Folgesatze:Der Stoff derrömischen und griechischen Literatur/ das heidnischeLeben darf nie zur Lebensgrundlage und zum wesent-lichen Lebensinhalte unserer Jugend gemacht werden" völlig mit Ihnen/ wie Sie mit mir/ einverstanden.

Lassen Sie uns die Wahrheit Ihres Satzes/ ehewir weiter gehen / durch eine Episode zuvor noch inrecht anschaulicher Gestalt betrachten! Da Ihre Kritikauch höhere Lehranstalten/ nicht nurniedere Ge-lehrtenschulcn"/ in's Auge faßt/ so muß cS mir Ihnengegenüber wohl erlaubt seyN/ hiebei einen Schrift-steller anzuführen / welcher nur in den obern Gym-nasialclassen gelesen wird. ES ist Tacitus / ein