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Drittes Bändchen (1840)
Entstehung
Seite
VI
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wollte, würde mich unter den Vordersten seinerGegenparthet erblicken. Muß man denn noth-wendig verfluchen, wenn man nicht vergötternwill? Warum wollen es mir die clasfischen Ul-tras verwehren, daß ich mich zu dem klassischenSatze bekenne: nil g,ämirarj? Warum soll ichnicht einfach zu Demjenigen mich halten dürfen,was ein Classiker von einem gewissen Philosophenerzählt; auf die Frage:Was die Knaben ler-nen sollen ?" erwiederte er:Was sie als Männerbrauche» können!" Die Zusammensetzung un-serer Schulen wird hiebet keine Einseitigkeitaufkommen lassen. Denn bei der verschiedenenBestimmung, der unsere Knaben entgegengehen,wird nothwendig die zweckmäßige Bildung nureineallgemeine" seyn. Zu dieser allgemeinenBildung können ganz gewiß in der Form deralten Sprachen auch die Classiker selbst sehrschätzbare Beiträge geben; aber sie haben ebenso gewiß nicht das alleinige Privilegium,und haben es insbesondere nicht für das Kna-benalter, dem nach der Mehrzahl der Indivi-duen die eigentlichen Schönheiten und Vorzügederselben verschlossen bleiben. Trotz des letzt-genannten Umstandes ist es bet vorsichtiger Wahlund Umsicht dennoch möglich, daß ein zweck-mäßiges Lesebuch, wie wir so eben sagten,großentheils aus ihren Schriften gezogen werdenkann. Ich habe dieß nie geläugnet; ich habees, noch ehe meine Schulreden erschienen waren,schon in deren Ankündigung , wie in ihnen selbst