Nachweise»/ daß dieß eine Unwahrheit ist; viel-mehr war mein Bestreben lediglich/ den Standdes Unterrichts/ soviel an mir liegt/ zu demlegalen Wege/ von dem die Praxis großen-theils abgewichen ist/ zurückzuführen. Daherschien cs nicht unangemessen/ diesen selbst noch-mals darznlegen und dann erst sowohl den Punct-es Religionsunterrichts/ als den des Unter-richts in den klassischen Sprachen auf con-strnetive Weise näher zu erörtern. Es handeltalso der zweite Abschnitt eben von dem Religions-unterrichte/ und ich suchte hiebei mich lediglich,ohne eigene Zuthat, an eine feste psychologischeGrundlage und im Uebrtgen an die positivenGrundsätze unserer evangelischen Kirche zu halten.Der dritte Abschnitt rechtfertigt meine früherenAnsichten von der zweckmäßigsten Beschaffenheiteines Lehr- und Lesebuchs in den niederenGelehrtenschnlen von einer neuen, der metho-dologische» Seite ans, während dieß früherschon auf anderen Standpunkten ebenfalls ge-schehen ist. Dabel vergesse man doch ja nie,daß ich immer nur von dem Knabenalterrede, und mache doch ja nicht mehr die selt-same Consequenz, als ob, wenn das Kind keinestärkere Speise ertragen könne, dieselbe nunauch für andere Altersstufen unverdaulich seynund bleiben müsse. Habe ich doch schon oftgenug erklärt, daß ich kein kontradiktorischerFeind der klassischen Literatur bin. Wer die-selbe aus dem Reiche der Wirklichkeit verbannen
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten