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sten. Gewiß aber ist, daß bei ber Mehrzahl derSchüler jene Lehren nnd Geschichten nicht todt undunfruchtbar liegen bleiben; sonst würde Christusnicht gesagt haben: „der Kinder sey das Himmel»reich.« Blieben sie aber auch wegen augenblicklicherUnempfänglichkeit Einzelner bei diesen für jetzttodt im Gedächtnisse liegen, so ist doch für spätereZeit auch von ihnen weit eher Gutes zu hoffen,wenn sie etwas in sich umhertragen, das ihnen beietwaigen Verirrungen keine Ruhe läßt, das ihnendoch je und je ihr Gewissen schärft, und sie viel-leicht erst nach Jahren zu der rechten Gemüths-läge hinführt, als wenn sie dieses Schatzes entbeh»ren und ebendamit des schon in so vielen Fällenbewährten Mittels zu einer wenigstens späterenBesserung im christlichen Sinne. Bleibt diese aberauch völlig aus, und wird der Mensch aus einemGleichgültigen ein entschiedener Verächter, so trägtdann mindestens die Schule nicht die Schuld da-von, und dieser Mensch soll, (wie sich der neuesteJahresbericht vvnStetten trefflich hierüber aus-drückt) „wenn er verachtet, wenigstens wissenwas er verachtet.«
Jedoch glaubt mein Gegner
3) daß auch der gewandteste, gemüth- undgeistreichste und frömmste Lehrer nicht den Reich-thum des Geistes in sich haben kann, um in derWoche mehr als zwei- oder dreimal sich zu sam-meln zu einem lebendigen, klaren, gemüthlichen