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Zweites Bändchen, eine Erweiterung, Begründung und Apologie des ersten (1839)
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Sinnes die heilige Schrift höchstens dreimal inder Woche gelesen werden soll" (H. p. 128.)und in der Thal, wenn dieß nur mit der rechtenWeise überall geschähe, schwerlich würde dann meinBuch erschienen seyn! wenn Obiges wahr ist,sage ich, warum vergleicht denn der Herr selbstseine Worte mit Brod und Wasser, also mit dennöthigsten, täglichen Bedürfnissen? Der wahreGrund, warum man nicht an ein ernstlicheres Trei-ben auch der Bibel, neben so vielen andern Bü-chern, in den Schulen will, ist nicht die Achtungvor ihr, sondern das Gegentheil. Jenes Brodund Wasser hält man (vielleicht ohne es sich selbstdeutlich zu gestehen) für Wasser und Brod.

Aber mein Gegner fürchtet

2) daß nach meinem Vorschlägedie Lehrenund Geschichten der heil. Schrift als ein kodierund unfruchtbarer Schatz in dem Gemüthe liegen"bleiben könnten (H. p. 126.). Im Gedächtnissekönnen sie es; ins Gemüth durchgedrungen wirkensie immer und wirken ihren wesentlichen Theilennach auch ohne dieCatechese," von welcher ganzerfahrnngswidrig behauptet wird: »daß sich einefruchtbare und lebendige Bekanntschaft mit demInhalte der heil. Schrift ohne dieselbe nicht den-ken lasse,« (H. p. 126.) welches eine völlig un-protestantische, katholicirende Behauptung ist. In-dessen verkennen wir den Werth einer guten Cate-chese als bedeutenden Hilfsmittels nicht im minds»

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