Haupt, (H. p. 71 ck.) uns 10 sehr als musterhaftanpreisen können; er hätte noch weniger in dernachchristlichen Zeit, deren — von mir nach derMasse der Menschen zugestandene — Gleichartig-keit mit der alten Welt er so siegslustig nachweiöt,(H. p. 52—55.) das Salz in der Suppe (Matth. 5,15.)so völlig übersehen sollen, welches denn doch demGanzen einen anderen Geschmack gibt, und welchesdas Alterthum nicht hatte; endlich er hätte amallerwenigsten gegen eben dieses Salz, d. h. gegendiejenigen Menschen, welche jedem beliebigen Alter,Stande und Geschlechts angehörig, zugleich wahreChristen waren, sich in Aeusserungen Luft machensollen, wie (z. B. p. 55): »man .gehe ehrlich und offendamit heraus, daß man nicht sowohl neuere Geschichtewill, als die Biographieen eines Bengel, Zin-zendorf, Franke, Spener, Flattich undAnderer." Da mein Gegner nichts Wesentlichesvorzubringen fand, unterschob er mir hierin aber-mals zwei entgegengesetzte Dinge, zu denen ich ihmnirgends Veranlassung gegeben hatte. Währendich nämlich Biographieen von ausgezeichneten christ-lichen Männern aller Stände, an die sich üb-riges Material anknüpfen würde, vorgcschlagenhabe, faßt er die Sache zuerst in ihrer größten Er-weiterung, als ob ich nur von neuer Zeitetwas hören und lehren wollte, unbekümmert was?— sodann in ihrer größten Verengerung, als obich nichts als theologische Lebensbilder
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Zweites Bändchen, eine Erweiterung, Begründung und Apologie des ersten (1839)
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116
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