auswählen, was praktisch dem Schüler einst nütz»lich werden könne.« Mein Gegner aber schreibtmir (p. 8) die Behauptung zu: „daß die Zöglingedie Weltgeschichte kennen lernen, daß ihnen dieGeschichte des Reiches Gottes in seinem ganzenUmfang vorgetragen werde, nebst einer Menge an»derer Dinge — und nachdem er ans diese Weisesich die Sache bequem zurecht gesetzt hat, straft ermich zwei und eine halbe Seite hindurch, wobei eSebenfalls (z. B. p. 8. nuten) ohne weitere Entstel-lungen nicht abgeht. Ich kenne meinen Gegnervon einer zu guten Seite, als daß ich ihm, wieich einem Unbekannten vielleicht gethan hätte, ab-sichtliche Unredlichkeit vorwerfen dürfte; aber dieRüge einer unbegreiflichen Unvorsichtigkeit wird erals das Mindeste sich um so eher gefallen lassen,als er später (H. p. 123) selbst die gleichen Vor-schläge macht. Er sagt nämlich: „zu wünschen wärenach meiner Ansicht, wenn der Unterricht bis zumneunten Jahre sich weit mehr, als bisher, aufArithmetik, biblische Geschichte, Naturgeschichte, Geo-graphie ausdehnen würde.« Denken wir uns die-sen' Antrag ins Leben getreten, so hilft der Anfangbis zum 9ten Jahre offenbar nur wenig, oder nichts,wenn nicht entsprechend fortgefahren wird. Daaber nachher die alten Sprachen mit ihren Anfor-derungen zu entschieden hervortreten, so muß manZeit zu gewinnen suchen, und dies; ist nur möglich,indem man eenen Lheil jenes von unserer Zeit ge-
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Zweites Bändchen, eine Erweiterung, Begründung und Apologie des ersten (1839)
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67
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