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heit« in einzelnen auffallenden Handlungen benr-kündet, zu urtheilen sey, sagt uns z.B. Paulus inder Stelle: was nicht aus dem Glauben kommt,das ist Sünde. Mag daher das äussere Leben sichdarstellen, wie es will, — ohne Glauben hat eSnur einen negativen Werth. Der Glaube aberkommt aus der Predigt und läßt sich daher ambesten an zwei obsectiven Criterien erkennen, näm-lich an der Kirchlichkeit und dem Eifer dereinzelnen Individuen, Stände und Volker für dieheilige Schrift, die uns Protestanten nichtverschlossen ist und die man eine fortdauernde Pre-digt der Propheten, Evangelisten und Apostel analle Jahrhunderte nennen kann.
Die Antwort auf die in dem ersten Hauptsatzeenthaltene Frage, je nachdem sie ein Ja, oder Nein!enthält, ist entscheidend. Hat man über den religiös-sittlichen Zustand der höheren Stände (nach den obi-gen Bestimmungen das Wort gefaßt) durchschnittlichmehr Ursache sich zu freuen, als unzufrieden zu seyn:so werden auch die Kinder dieser Stände durchschnitt-lich in dem gleichen Sinne zn Hause gebildet underzogen. Sie werden nicht nur frühe mit den Heils-wahrheiten aus dem Munde des Vaters und derMutter, ihren höchsten Auctoritäten, die sie kennen,auf eine eben so verständige, als anregende Weisevertraut gemacht, — sie werden nicht nur mit ge-bührender Auswahl an das Buch der Bücher selbstgeführt, sondern die Ehrfurcht, welche sie an den