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[1] (1838)
Entstehung
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springen schnell auf und vergehen ; andere dauern län-ger, und weil noch weitere sich an sic ansehcn, soschwellen sie hoch auf zu einem sehr großen Umfang;dann aber zerbersten allemal auch diese; denn cs kannnicht anders geschehen. Das ist der MenschenLeben! Alle werden von einem Winde aufgeblasen,die einen grösser, andere kleiner; und bei den einendauert diese Aufgeblasenheit kleine, geringe Zeit, an-dere hören mit ihrem Entstehen schon wieder auf.Aber zerbersten müssen alle!

3) Verhältnis der Götter unter sich.

Mcrcur: Ich gehe gerade hin, um dem oberenJupiter einen Dienst in der Welt zu besorgen; derist aber jähzornig, und ich fürchte, wenn ichmich aufhalte, möchte er mich ganz zu Euch (d. h. indie Unterwelt) schicken, und mich in die Nacht ver-flossen re.

Charon: Willst du mich also so umsonst auf derWelt herumirren lassen, Du mein Freund, Reisege-fährte und Amtsgcnossc? Ich beschwöre dich, meinliebstes Hermes lein, verlaß mich nicht! Zeigemir das Leben ganz, wie cs ist!

Mcrcur: Das wird mich Schläge kosten! Ich seheschon, das der Lohn für dieses Hcrumführcn nichtohne Striemen für mich abgchcn wird. Aber — ichwill cs dir dennoch thun! Was thut mannicht einem Freunde zu Gefallen!

4) Gesinnung der höher» Wesen gegen die Menschen.

») Charon: Ich wollte gerne sehen, was die Men-schen thun und was sic sagen, — wie damals, alsdu mir zum erstenmal begegnetest, und mich lackensähest, und du mich fragtest: was ick lache? Ickhatte nemlich etwas gehört; das freute mich üb-