Druckschrift 
[1] (1838)
Entstehung
Seite
165
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Endlich ist cs auch Adonis, welcher stirbt, in dasSchattenreich hinabfährt und wieder von den Todtenaufcrsteht. Christus erinnert ferner an denjungen Atys, welcher, während 3 Tagen als ge-storbener Gott betrauert, bald wieder seinen Platz un-ter den Göttern cinnimmt. Auch das ihm gefeierteFest symbolifirt den Sieg der Sonne über den Win-ter und wurde mit dem Widdcropscr verbunden."

Hat man je verrückteres und verruchteres Zeuggelesen? Und so geht es weiter. Das Register deu-tet unter anderem folgende Capitcl an:

1) die christlichen Feste beziehen sich auf den Laufder Sonne durch die Zeichen des Thierkreises.

2) Der Mvsaismus ein Mondcultus.

Z) Jo (der Mond) als Name für den Gott derHebräer.

4) Astronomische Bedeutung des Sündcnfalls.

5) Moses ist Joseph.

6) Der Stier Mose ist im Vogel Zipora, seinerFrau, er selbst.

7) Aaron-Moses ist Hermes biformis.

8) Moses als Calcb ist Hcrmanubis.

9) Moses ist auch Josua.

10) Moses ist sein Sohn Gcrson.

Der Proben sind Wohl auch dem Leser genug. Esist aber sichtlich, daß, wenn die Philologie in unfernTagen solche Früchte bringen kann, die Jugend wohlmit rechtem Ernste durch Besseres zu waffncn undzu befestigen ist, damit sie nicht solchen dummen Teu-feln, wie dieses gelehrte Buch einer ist, zum Raubewerde. Anderer, eben so schöner Früchte des „mythi-schen" Studiums mag ich hier gar nicht gedenken.