Lichtseiten, mit allen seinen traurigen, kleinlichtenund schlechten, aber auch schönen, ernsten, grossen undheiligen Augenblicken einem blossen Getreibe von Was-serblasen *), ja einem — Marionettenspiele, das irgendeine dunkle Macht mit dem Menschen treibt, zu ver-gleichen, oder auch nur vergleichen zu lassen; — istdieses die Art, wie man den Menschen weise macht,wie man für ein tugendhaftes Leben ein Fundamentin seiner Seele zu legen hat? Wenn selbst die Göt-ter so wenig Achtung vor einander haben, daß der Nie-dere dem Höheren ungehorsam wird und über dessenZorn und Rachsucht sich bitter beklagt, — und wennsie selbst sich unter einander verkleinern, aus einemGott ein Göttlein, ein „Hermeslein" aus einem Her-mes machen — und wenn sie dann für die Noch, fürdie Verblendung, für die Schuld der armen Men-schen nicht ein Fünklein von Gnade und Barmherzig-keit, wohl aber kalten Spott und beißenden Hohndie Fülle haben: — ist dieses die Art, wie man dieAchtung für das Heilige einem jungen Herzen ein-pflanzt? Und wenn nicht nur ein widerwärtigerfader Geck, ein eitler Wollüstling, ein übermüthigerTyrann mit wohlverdientem Spotte gegeißelt wird,wenn diese Gcisselhiebe schonungslos, absichtsvoll auchdahin treffen, wo unbestritten die Weisheit, oder die
*) Man vergleiche für dieses und das Folgende die in der2lcn Beilage mitgctheiltcn, (nur beispielsweisemitgeiheilten) Cüate.