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[1] (1838)
Entstehung
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auch bestehen mag, den Stoff durchleuchtet. Es ist,wie wir gesehen, zuletzt doch nur der Glaube, daßder Mensch in diesem Meere der Vergänglichkeit sichzu entschädigen versuchen muß. Der Dichter that csgewöhnlich durch die Lust und die Geschichte setztdafür den Ruhm!

Wir übergehen jetzt diese Formen, indem wir unszu anderen, noch nicht von uns geprüften, wenden!Haben selbst die Alten eine Philosophie nicht blosunter der trockenen Gestalt des nackten Gedankens ge-sucht, haben sie z. B. einen Homer sogar fürden größten aller Philosophen unbedingt erklärt*),so dürfen auch wir die Kreise weiter ziehen, und fürdie erste Form, worin wir Philosophie erkennen, keck-lich die Mythen aus der alten Welt erklären.

Und in der That, die Mythologie hat keine andereBedeutung mehr für uns! Als Religion betrach-tet, kann sie uns mit nichts, als einem Schaamge-fühle für die gesunkene menschliche Natur erfüllen,und steht in unser« Augen eben so gering, als Mähr-

») Für den allergrößten Philosophen erklärt z. B. Slraboden Homer, besonders weil er über Alle» siehean Le-benserfahrung in den bürgerlichen Verhältnissen."Wichtig ist ferner eine Stelle in Senecas Drie'en ,88) woer sagt:bald machen die Leme Homer zu einem Sloiker,

bald zu einemExicurccr, -bald zu einemPeripalciiker.

bald zu einem Akademiker. UcbrigcnS wollen wir ih-nen zugeben^ daß Homer wenigstens ein Philosophsey. Deün (fügt er blos hinzu) jenes Alles kann ernicht zusammc» sexn, weil cS sich widerspricht."